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01.08.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Abschied vom Jugendwahn?

Weg vom Muikantenstadl: Mit Eintritt der 68er in die Generation 50plus ist das Thema Älterwerden im Fernsehen neu zu beleuchten

Gitta Düperthal
Fragt man ältere Menschen, welche Musik sie in ihrer Jugendzeit hörten, könnte die Antwort künftig nicht mehr lauten »Im Frühtau zu Berge«. Sondern »Get up, stand up for your rights« (Bob Marley). Sie können vielleicht nicht die Frage beantworten, wer Karl Moik ist, wissen aber, daß Karl Marx die Mehrwerttheorie begründet hat. Sie mögen Hannelore Hoger (Bella Block), weil sie altergemäß gereift ist, und ärgern sich über Fernsehkommissarinnen, die zwanghaft beweisen, daß sie noch Minirock tragen können. All dies antizipiert die Studie mit dem Titel »Ein Blick in die Zukunft: Demographischer Wandel und Fernsehnutzung«, herausgegeben vom Grimme-Institut und dem Institut für Medien und Kompetenzforschung, allerdings nicht. Dennoch wirft die wissenschaftliche Forschungsarbeit im Auftrag der LPR Hessen und den Landesmedienanstalten in Rheinland-Pfalz und Thüringen, einen vorsichtig optimistischen Blick auf zukünftige Fernsehprogramme. Werbewirtschaft und Progra...

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