Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
01.08.2007 / Ausland / Seite 7

Auf der Suche

Venezuela: Diskussion über den Charakter des Sozialismus des 21.Jahrhunderts. Kein Verbot von Privateigentum

Harald Neuber, Caracas
Hugo Chávez will jeden Zweifel ausräumen. Zum wiederholten Mal machte der venezolanische Präsident am Wochenende die politischen Grenzen seines Reformprojektes zum Thema. Es gebe »keinen Plan, das Privateigentum zu verbieten«, sagte er vor Anwärtern für die Vereinigte Sozialistische Partei (PSUV) in Caracas.
Wenige Tage zuvor erst hatte der Staatschef, der mit dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro eng befreundet ist und linke Ikonen von Mao bis Trotzki zitiert, vom historischen Sozialismus Abstand genommen. Der Marxismus-Leninismus sei »ein Dogma der Vergangenheit«, so Chávez, der sich als »Christ und Bolivarianer« bezeichnete, um eine »eigene Doktrin« einzufordern. Worin die bestehen soll, darüber gehen die Meinungen in Venezuela derzeit weit auseinander. Auffällig ist dabei, daß der Präsident nach kritischen Kommentaren zum »Sozialismus des 21. Jahrhunderts« und der Gründung einer neuen Einheitspartei gemäßigtere Töne anschlägt.
Öffentlich wurde ...

Artikel-Länge: 4108 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €