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28.07.2007 / Ausland / Seite 8

»Durch CAFTA sind die Preise in Guatemala explodiert«

Gewerkschaften in Mittelamerika mobilisieren gegen Freihandelsabkommen und Privatisierungen. Ein Gespräch mit Daniel Eduardo Vázquez

Torge Löding, Costa Rica
Sie beteiligen sich an der mittelamerikaweiten »Kampage gegen die Flexibilisierung der Arbeit«. Was ist darunter zu verstehen?
Gegen Flexibilisierung zu kämpfen, bedeutet, die Rechte zu verteidigen, die unsere Genossen und Kollegen in der Vergangenheit erstritten haben. Diese sollen im Rahmen der Globalisierung abgeschafft werden. Wenn Arbeitsbedingungen flexibilisiert werden«, heißt das nichts anderes, als daß die Beschäftigten auf ihre Rechte verzichten sollen.
In Guatemala konzentrieren wir den Kampf gegen zwei zentrale Projekte der transnationalen Konzerne und ihrer politischen Vertreter. Es geht darum, Widerstand gegen das Infrastrukturprogramm Plan Puebla-Panama, das den transnationalen Konzernen optimale Bedingungen bereiten soll, und gegen das CAFTA-Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mittelamerika und der Dominikanischen Republik zu entwickeln.
CAFTA-DR (USA-Zentralamerika-Dominikanische Republik) wurde gegen den Willen der sozialen Bewegung vom g...


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