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18.07.2007 / Inland / Seite 5

Unter Erfolgsdruck

In Berlin fühlt sich die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer für einen Streik gut gerüstet

Rainer Balcerowiak
Das Bild von den zwei Zügen, die ungebremst aufeinander zurasen, wird für eskalierende Konflikte des öfteren benutzt. Doch selten ist es so zutreffend wie beim aktuellen Tarifkampf der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Die Organisation hat sich ohne Wenn und Aber darauf festgelegt, der Deutsche Bahn AG einen Spartentarifvertrag für das Fahrpersonal und eine deutliche Erhöhung der Grundvergütungen abzutrotzen, während der Vorstandschef des Konzerns, Hartmut Mehdorn, die Erfüllung dieser Forderungen kategorisch ausgeschlossen hat.
Für beide Seiten steht viel auf dem Spiel. Mehdorns Kampfziel, der Gang des Konzerns an die Börse, könnte durch eine Niederlage in diesem Tarifkonflikt erheblich gefährdet werden. Und auch sein wichtigster Unterstützer, Norbert Hansen, der Vorsitzende der konkurrierenden Gewerkschaft ­TRANSNET, würde wohl mehr als nur ein paar Kratzer abbekommen. Seiner ohnehin unter Mitgliederschwund leidenden Organisation droht der V...

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