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17.07.2007 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

TVÖD bringt Verluste

GEW kritisiert Gehaltskürzungen für Erzieherinnen durch neues Tarifsystem und fordert höhere Eingruppierung. Diskriminierung gegenüber Männerberufen

Daniel Behruzi
Was wurde nicht alles versprochen, als der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) im Herbst 2005 in Bund und Kommunen in Kraft trat. Einfacher sollte er sein als der alte Bundesangestellten-Tarifvertrag (BAT) mit seinen rund 17000 Eingruppierungsmerkmalen. Und »diskriminierungsfrei«. Daß das Gegenteil der Fall ist, machte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in der vergangenen Woche bei einer Pressekonferenz in Berlin deutlich. Das neue Tarifrecht führe beispielsweise zu einer eklatanten Benachteiligung der Erzieherinnen – 96,8 Prozent von ihnen Frauen – gegenüber männlich dominierten Berufen.

Bessere Entlohnung im BAT

»Die Stimmung unter den Erzieherinnen und Erziehern ist angespannt«, berichtete Norbert Hocke, der im GEW-Vorstand für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortlich ist, gegenüber den Pressevertretern. Der Grund sind die massiven Einkommensverluste infolge der als »Jahrhundertreform« gepriesenen Umstellung auf den TVÖD. ...

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