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16.07.2007 / Ausland / Seite 7

Keine Ruhe danach

Eine Serie von Attentaten in den nordwestlichen Grenzprovinzen Pakistans folgt der »Operation Silence«

Hilmar König, Neu-Delhi
Wenn Pakistans Präsident General Pervez Musharraf geglaubt hatte, mit der »Operation Silence« – der blutigen Einnahme der Roten Moschee am Mittwoch in Islamabad – die Opposition oder die islamische Bewegung zum Schweigen bringen zu können, muß er sich inzwischen eines Besseren belehren lassen. Am Sonntag zeigte der im März suspendierte Chefrichter Iftekhar Mohammed Chaudhry in der ostpakistanischen Stadt Lahore wieder Flagge. Vor etwa 2000 Juristen und Sympathisanten rief er dazu auf, die demokratischen Institutionen, die Verfassung und die Menschenrechte zu verteidigen.

Vereinbarung gebrochen

Vehementer freilich äußert sich der Widerstand gegen das Machtzentrum in Islamabad in den nordwestlichen Grenzprovinzen zu Afghanistan. Dort wurden am Sonntag mindestens zehn Militärangehörige getötet und 40 verletzt, als in Swat ein Attentäter mit seinem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug in einen Armeekonvoi fuhr. Bereits am Samstag waren bei einer ähnlichen Attac...

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