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14.07.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Brunnenvergifter am Werk

Die Birthler-Behörde dilettiert vor sich hin und macht sich von Tag zu Tag überflüssiger. Sie verhindert die wissenschaftliche Aufarbeitung

Werner Großmann
Der am 29. Juni veröffentlichte Bericht der »Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR« (BStU) über die »Rosenholz«-Dateien beweist erneut die Unfähigkeit und Inkompetenz dieser Behörde. Sie ist unfähig, Geschichte, Aufgaben und Ergebnisse der Hauptverwaltung A (HVA) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu erarbeiten und zu bewerten.

Jahrelang hatten fünf hochbezahlte Mitarbeiter dieser Behörde, die landläufig nach ihrer Leiterin Marianne Birthler benannt ist, Unterlagen des Auslandsgeheimdienstes der DDR studiert. Das Material war auf myste­riöse Weise dem US-Geheimdienst CIA in die Hände gefallen, der es lange Zeit bearbeitete und dann unter der Bezeichnung »Rosenholz«-Datei der BRD übergab. Anlaß genug für die Medien, Sensationelles zu wittern. Die Berliner Zeitung etwa wußte zu berichten, das Material enthalte »Namen von Zehntausenden Mitarbeitern« (13.Mai 2003); Bernd Schmidbauer, Geheimdienstkoordin...

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