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14.07.2007 / Ausland / Seite 6

Kopfgeld auf Assata Shakur

Zum sechzigsten Geburtstag der schwarzen US-Revolutionärin, die auf Kuba im Exil lebt

Mumia Abu-Jamal
Der »Krieg gegen den Terrorismus«, den die US-Regierung der Welt 2001 erklärt hat, richtet sich auch gegen einzelne Personen. Im Mai 2005 setzte das US-Justizministerium eine Belohnung von 850000 US-Dollar für die Ergreifung von Assata Shakur aus, des früheren Mitglieds der Black Panther Party und der Black Liberation Army. Damit wollte man dem Auslieferungsersuchen für die im kubanischen Exil lebende Freiheitskämpferin Nachdruck verleihen. Grundlage des auf höchster Regierungsebene angeordneten Schritts war ein erneuter Fahndungsaufruf der Behörden des US-Bundesstaates New Jersey, die die Gesuchte mit dem zeitgemäßen Etikett »Terroristin« versahen. So sollte gerechtfertigt werden, daß gegen Assata Shakur ein Kopfgeld ausgesetzt wurde. Wie es früher gegen entflohene Sklaven üblich war, wenn auch die Summen damals nicht so hoch waren.
Warum steht Assata Shakur immer noch ganz oben auf der Fahndungsliste des FBI? 1973 wurde die als »JoAnne Chesimard« Geboren...

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