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13.07.2007 / Feuilleton / Seite 12

Die Unsichtbaren

Im Berliner Kino Babylon war am Dienstag der Tag der offenen Gefängnistür

Conny Gellrich
Die meisten Menschen gehen nicht so gerne in den Knast, wenn sie nicht müssen. Und die Bewohner des Knastes wiederum gehen in der Regel kaum raus, weil sie nicht dürfen. Das führt dazu, daß der gewöhnliche, halbwegs freie Bürger relativ wenig Ahnung von den Menschen hinter den mit Stacheldraht gekrönten Mauern hat. Deswegen hat das Künstlerprojekt K&K Volkart, das seit Jahren im Knast arbeitet, gemeinsam mit Eva Haule, die als Gefangene aus der RAF seit 1986 inhaftiert ist, am Dienstag im Kino Babylon, Berlin-Mitte, einen Tag der offenen Gefängnistür veranstaltet.

Im Foyer waren riesengroß Porträts gefangener Frauen an die Wand ge­beamt, die Haule während ihrer Haft in Frankfurt-Preungesheim fotografiert hatte. Im Keller waren – in einem Gitterkäfig mit niedriger Decke – Bilder ausgestellt, die Haule bei den Proben für das Knasttheaterstück »Solaris« in der JVA Berlin-Lichtenberg aufgenommen hat. Es wird gearbeitet mit Textbuch und Trainingshosen, in G...

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