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12.06.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Putins Rundumschlag

Auf dem Petersburger Wirtschaftsforum stellte Rußlands Präsident die existierenden internationalen Finanzinstitutionen prinzipiell in Frage

Tomasz Konicz
Am Sonntag nutzte Rußlands Präsident Wladimir Putin eine hochrangig besetzte, internationale Wirtschaftskonferenz, um seine Vision eines alternativen, institutionellen Gefüges der Weltwirtschaft darzulegen. Der zum 11. internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg geladenen Managerelite westlicher Großkonzerne wurde von Putin so einiges zugemutet. Die Chefs von Shell, BP, Chevron, Coca-Cola, Siemens, Motorola und der Deutschen Bank – mitsamt ihrer Entourage aus der EU-Bürokratie – mußten sich anhören, wie der russische Präsident die Weltbank, die Welthandelsorganisation WTO und den Internationalen Währungsfonds (IWF) als »archaisch, undemokratisch und unflexibel« brandmarkte und zum Aufbau einer neuen Weltwirtschaftsordnung aufrief.

Nach Ansicht des russischen Präsidenten dominieren die »fortgeschrittenen industriellen Ökonomien«, wie die USA und die westeuropäischen Staaten, diese Institutionen, obwohl ihr Anteil am »globalen Reichtum« ...

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