Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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08.06.2007 / Feuilleton / Seite 12

Heulsusen und Maschinen

Scheiß auf die Hand von Frank Sinatra: »Ocean’s 13« ist ein ebenso verlogener wie ehrlicher Film über Las Vegas

Tina Heldt
Solide Herrenmode ist das Schönste an »Ocean’s 13«. Folglich geht der wichtigste Credit im Abspann an Armani – George Clooney ist ein treuer Fan des Meisters, mit dem er den Vornamen teilt. Doch ein Haufen überbezahlter Typen wie Clooney, Brad Pitt oder Matt Damon in solider Herrenmode ist allein noch nicht abendfüllend. So schwer es ihnen auch gefallen sein mag, irgendwie mußten die Verantwortlichen doch noch für so etwas ähnliches wie einen Inhalt für den Film sorgen.

Dieser Inhalt ist das Alter, die Schwäche, die Sentimentalität. Warum? Nochmal von Anfang an: »Ocean’s 11« war 1960 noch ein ganz normal bewußtlos versoffener Film von Lewis Milestone mit Frank Sinatra und vorallem Dean Martin und dem ganzen Las-Vegas-Rattengezücht. Steven Soderberghs Remake ist eine aseptische Hommage eben an diese Sorte Früh-60er-Filme für swinging Junggesellen. Film als Junggesellenmaschine: Kein Mensch weiß, warum es davon gleich zwei Fortsetzungen geben mußte – außer d...

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