29.05.2007 / Inland / Seite 4

Streik in Frankfurter Druckerei ausgesetzt

Beschäftigte wollen deutliche Einkommenserhöhung durchsetzen. Stimmung bleibt kämpferisch

Hans-Gerd Öfinger
Nach knapp einer Woche haben die Arbeiter der Frankfurter Societätsdruckerei (FSD) und der Westdeutschen Verlags- und Druckerei GmbH (WVD) ihren Streik in der Nacht zum Sonntag ausgesetzt. Die Leser der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) wurden – wie schon die Leser der Wochentagsausgaben der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) – davon unterrichtet, daß das Blatt streikbedingt »nicht in gewohntem Umfang und nicht in der gewohnten Form« erschienen sei.
Mit ihrem Arbeitskampf protestieren die Beschäftigten der modernen Großdruckerei in Mörfelden-Walldorf gegen den ergebnislosen Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband Druck und Medien (BVDM) und der Gewerkschaft ver.di in der Nacht zum Mittwoch. Die nächste Verhandlungsrunde ist für diese Woche geplant.
Geschäftsführer von FAZ und FSD ist Dr. Roland Gerschermann, der auch Mitglied der BVDM-Verhandlungsdelegation war. In dem w...

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