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09.05.2007 / Thema / Seite 10

»Widerspruchsvolle Fascination«

Georg Lukács und die Oktoberrevolution

Erich Hahn
Für die »Aufarbeitung« des Themas »Oktoberrevolution« im heute herrschenden Zeitgeist ist Georg Lukács ein unbequemer Zeuge. 1885 als Sohn des sechs Jahre später geadelten Direktors der Ungarischen Allgemeinen Kreditbank geboren, tritt er 1918 der wenige Wochen zuvor gegründeten Kommunistischen Partei bei, wird im Februar 1919 – nach der Verhaftung von Béla Kun – in deren Zentralkomitee gewählt und wirkt sofort mit bei der Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes.

Maßgebend für diese Lebensentscheidung war die Oktoberrevolution – vorbereitet durch die Erfahrung des Weltkrieges und der den jungen Lukács aufgrund seiner Herkunft und seines anspruchsvollen Bildungsweges besonders bedrückenden kulturellen Krise des Kapitalismus. In seinem Gruß zum siebzigsten Geburtstag von Lukács schreibt der Literaturwissenschaftler Hans Mayer – rückblickend auf die beginnenden zwanziger Jahre: »Er bekannte sich zum Marxismus, zur proletarischen Revo...

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