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04.05.2007 / Inland / Seite 4

Sozialismus mit der CDU?

Linkspartei in Sachsen erwägt offenbar in Einzelfällen Zusammenarbeit mit der Union. Bei der Landes-WASG fühlt man sich vor den Kopf gestoßen

Ralf Wurzbacher
Das Angebot des Fraktionschefs der Linkspartei im sächsischen Landtag zur Stützung einer CDU-Minderheitsregierung stößt auf Unmut beim linken Bündnispartner WASG. Angesichts der Offerte von Peter Porsch an die mit der SPD regierende CDU sei man »erheblich besorgt über das Erscheinungsbild der Partei Die Linke in Sachsen, die am 14./15. Juli in Chemnitz konstituiert werden soll«, heißt es in einer Erklärung der Landes-WASG an die Mitglieder beider Parteien. Porsch hatte seine Partei vor zwei Wochen anläßlich der »Halbzeitbilanz der Koalition« als möglichen »Partner für Mehrheiten der praktischen Vernunft im Interesse des Landes« ins Spiel gebracht. Eine dieselbe Botschaft verbreitende Flugblattaktion unter dem Motto »Versprochen, gebrochen, vertagt!« hat die Linkspartei inzwischen gegen den Willen der WASG-Verantwortlichen gestartet.

Zum Abschluß seiner Abrechnung mit der seit zweieinhalb Jahren amtierenden großen Koalition hatte Porsch am 18. April in ein...

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