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25.04.2007 / Ausland / Seite 7

Der Nihilist

Der Tod des russischen Expräsidenten Boris Jelzin lüftete noch einmal den Mantel des Schweigens über ihn

Werner Pirker
Noch selten ist ein Politiker nach seinem Rücktritt so völlig in der Versenkung verschwunden wie Boris Nikolajewitsch Jelzin. Nachdem er zum Jahreswechsel 2000 seine Amtsgeschäfte an Wladimir Putin übergeben hatte, war es, als gäbe es ihn nicht mehr. Nun hat ihn sein Tod für einen Moment dem Vergessen entrissen.

1931 im Gebiet Swerdlowsk geboren, ließ der Sohn eines Bauarbeiters schon früh Neigungen zum Abenteurertum erkennen, als er als Schwarzfahrer mit der Eisenbahn durch das weite Land trampte. Aber auch jenen sozialen Instinkt, der ihn die von der sowjetischen Ordnung dem Nachwuchs aus dem Volk gebotenen Möglichkeiten nutzen ließ. 1961 trat Jelzin, der eine Ausbildung zum Bauinge­nieur absolviert hatte, der KPdSU bei. 1976 wurde er an zum Vorsitzenden des Swerdlowsker Gebietsparteikomitees gewählt. Demokratische Leitungsmethoden waren ihm grundsätzlich fremd. Und auch die Spielregeln des bürokratischen Kollektivs, die er seinen eigenen unterwarf. Im ...

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