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25.04.2007 / Feuilleton / Seite 13

Alle wollen sterben

Deutliche Gesten: Die Reformoper »Iphigenie auf Tauris« von Christoph Willibald Gluck in Berlin

Peer Schmitt
Besser niemals angeben: Keine überflüssigen Ornamente, kein Raum für die Eitelkeiten der Sänger und Sängerinnen, aber Ernst, Drama,Text, nachvollziehbare Psychologie. Das waren die Forderungen der Opernreform von Christoph Willibald Gluck (1714–1787). Ähnlich wie Rousseau wollte er zurück zu den Ursprüngen. Erst Empfinden, dann Denken.

Seine Reformoper »Iphigenie auf Tauris« könnte fast schon wieder so etwas wie eine nutzbringende Regieanweisung für gegenwärtiges Musiktheater abgeben: Klarheiten schaffen, Schluß mit allen Eitelkeiten, kümmern wir uns um die Texte, die uns überlassen sind.

Der Iphigenie-Stoff als solcher hat an der Komischen Oper in Berlin eine freundliche Heimat gefunden. Vor ziemlich genau einem Jahr fand im Hause die Berliner Uraufführung von Händels »Orest« in der vielschichtigen und gewagten Inszenierung von Sebastian Baumgärtner statt. Jene Bearbeitung des Iphigenie-Stoffes war vor allem sehr theorieinspiriert, eine gelungene Aktualis...



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