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30.03.2007 / Ausland / Seite 8

»Wirtschaftliche Macht blieb bei der Oligarchie«

Boliviens Bergarbeiter kämpfen weiter für die Verstaatlichung der natürlichen Rohstoffreserven. Ein Gespräch mit Roberto Chávez

Wladek Flakin, La Paz
Roberto Chávez ist Generalsekretär der bolivianischen Bergarbeitergewerkschaft FSTMB und selbst Bergarbeiter aus Huanuni, einem Minendistrikt im Andenhochland, 300 Kilometer südlich von La Paz

Die Bergarbeiter gelten als die streitbarste Gewerkschaft Boliviens. Auf ihrem Wappen steht: »Die Befreiung der Arbeiter muß das Werk der Arbeiter selbst sein«. Was ist das Selbstverständnis Ihrer Gewerkschaft?

Wir haben immer eine revolutionäre Politik verfolgt. Wir verstehen uns als Vorhut der proletarischen Klasse in unserem Land. Die Bergarbeiter als Teil des Gewerkschaftsdachverbandes COB mobilisieren einen großen Teil der bolivianischen Arbeiter.

Im Oktober 2006 gab es in Huanuni gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern des staatlichen Bergbaukonzerns und Mitgliedern der Bergbaukooperativen. Wie kam es zu dem Konflikt?

Anfang der 1980er Jahre brach der Zinnmarkt weltweit zusammen. Der staatliche Bergbaukonzern COMIBOL geriet in die Krise und setz...

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