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23.03.2007 / Inland / Seite 2

Ver.di schließt Streiks nicht aus

Telekom: Gespräche zwischen Gewerkschaft und Management über Ausgliederung von Betriebsteilen haben begonnen

Daniel Behruzi
Zum Auftakt der Verhandlungen über die geplante Ausgliederung von rund 50000 Beschäftigten bei der Deutschen Telekom hat ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder das Vorhaben der Unternehmensspitze als »Zumutung« bezeichnet. »Den Konzern auf dem Rücken der Beschäftigten sanieren zu wollen, ist ein Unding«, sagte er am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin.

Die Auslagerung der Service- und Call-Center-Bereiche sei »unsinnig und unnötig«, kritisierte Schröder . Sollten die Pläne dennoch umgesetzt werden, müßten wenigstens die Löhne und Arbeitsbedingungen gesichert sein, forderte er. Konkret will ver.di im Rahmen eines »beschäftigungspolitischen Stabilitätskonzepts« einen Ausschluß betriebsbedingter Kündigungen, den Erhalt der Standorte und wohnortnaher Arbeitsplätze sowie der Beschäftigungsbedingungen und die Sicherung von 4000 Ausbildungsstellen durchsetzen. Die Konzernspitze fordert hingegen eine »Anpassung in Richtu...

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