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21.03.2007 / Inland / Seite 4

Zorn in Stuttgart und Berlin

DaimlerChrysler: Konflikte über Auswirkungen der Tarifreform ERA halten an. Arbeitsniederlegung in Untertürkheim. Betriebsversammlung in Marienfelde

Daniel Behruzi
Das von der IG Metall 2003 ausgehandelte Entgeltrahmen-Abkommen (ERA) sorgt weiter für Konflikte. Am Montag legten knapp 500 Beschäftigte im DaimlerChrysler-Werk Untertürkheim die Arbeit vorübergehend nieder, um gegen mit dem neuen Vergütungssystem einhergehende Lohnkürzungen zu protestieren. Am Berliner Standort des Autobauers wird das Thema auf einer heute stattfindenden Betriebsversammlung in Marienfelde ebenfalls die zentrale Rolle spielen.

»Überall im Land versuchen die Arbeitgeber mit der Einführung der ERA-Tarifvertrags die Einkommen zu senken. Massenhaft zu niedrige Eingruppierungen sind dabei die Regel.« So heißt es in der Betriebszeitung der Oppositionsgruppe »alternative«, die den Ausstand im DaimlerChrysler-Werk Untertürkheim am Montag organisiert hatte. Tausende Reklamationen, mit denen Beschäftigte gegen ihre vom Unternehmen vorgenommene Zuteilung zu den Lohngruppen Widerspruch einlegen, seien weiterhin offen. Deshalb müsse »der Zorn in wirku...

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