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13.03.2007 / Ausland / Seite 6

Ein »Muß« für Washingtons Karrieristen

Israel-Lobby mobilisiert gegen Iran. Dreitägige Jahrestagung in US-Hauptstadt eröffnet

Rainer Rupp
Der »amerikanisch-israelische Ausschuß für öffentliche Angelegenheiten« (AIPAC), die mächtigste zionistische Organisation in den USA, hat am Sonntag abend in Washington ihre dreitägige Jahrestagung begonnen. Die Konferenz bedeutet für alle, die im politischen Wa­shington noch etwas werden wollen, ein »Muß«. Aber auch die Promis der Bush-Administration und des Kongresses drängten sich zu kommen. Durch demonstrative Nähe zur aggressiven Politik der rechtsradikalen Olmert-Regierung in Jerusalem wetteifern viele Republikaner und Demokraten um die Unterstützung amerikanisch-zionistischer Medienmogule und Geldgeber, um so die Chancen für sich selbst oder ihre jeweilige Partei beim bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf zu verbessern. Das AIPAC-Jahrestreffen ist somit nicht nur eine Zusammenkunft neokonservativer, zionistischer US-Kriegstreiber mit führenden Vertretern Israels, sondern auch eine Gelegenheit für Opportunisten, die sonst dem Aggressionskurs der ...

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