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06.03.2007 / Inland / Seite 2

»Mindestlohn von 7,50 Euro wäre ein erster Schritt«

Einführung einer gesetzlichen Regelung würde Niedriglohnsektor begrenzen. Ein Gespräch mit Thorsten Schulten

Daniel Behruzi
Thorsten Schulten ist Experte für Arbeits- und Tarifpolitik am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung (WSI)

Die Debatte um die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne wird weiterhin kontrovers geführt. Warum halten Sie die vom DGB und anderen erhobene Forderung nach Einführung gesetzlicher Mindestlöhne für richtig?

Wir erleben in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre eine enorme Ausdehnung des Niedriglohnsektors. Je nach Definition sprechen wir von sieben bis acht Millionen Niedriglohnempfängern. Das liegt zum Teil an der Politik – Stichwort Hartz IV –, aber auch daran, daß das Tarifvertragssystem in vielen Branchen und gerade im klassischen Niedriglohnbereich oft nicht mehr greift. Dort gibt es entweder überhaupt keine Tarifverträge, oder die Gewerkschaften sind in diesen Bereichen so schwach, daß es ihnen nur gelingt, Tariflöhne durchzusetzen, die auf äußerst niedrigem Niveau liegen. Wenn wir ...

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