27.02.2007 / Feuilleton / Seite 13

Nicht mehr akzeptabel

Hauptsache simpel: Zwei Soziologen haben den Zusammenhang zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus in Österreich untersucht

Ulrich Peters
Nach Wahlerfolgen rechtspopulistischer Parteien wie der österreichischen FPÖ ist die Bestürzung meist groß. In den bürgerlichen Medien ist man schnell mit Erklärungen bei der Hand. »Begnadete Demagogen«, heißt es dann, hätten dumpfe Ressentiments angesprochen, und die »Modernisierungsverlierer« seien ihnen auf den Leim gegangen. Daß die Zusammenhänge komplizierter sind und der Zuspruch für die Rechten in verschiedenster Hinsicht auf die sozio-ökonomischen Entwicklungen zurückgeführt werden müßte, betonen dagegen die österreichischen Soziologen Jörg Flecker und Sabine Kirschenhofer. Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts untersuchten sie die subjektiven Wahrnehmungen und individuellen Reaktionen auf die Umbrüche in der Arbeitswelt am Beispiel des Alpenlandes. Die Ergebnisse ihrer Studie sind nun in einem Buch nachzulesen, das im Berliner Verlag edition sigma erschienen ist.

Die Kernthese, die Flecker und Kirschenhofer anhand von Interviews überprüf...

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