14.02.2007 / Titel / Seite 1

Einfache Wahrheiten

Rainer Rupp
Die US-Besatzer legen in ihren Anschuldigungen nach, wonach Iran Widerstandsgruppen im Irak mit hochmodernen Waffen ausstattet. Am Wochenende hatten US-Geheimdienstexperten in Bagdad ausgewählten Journalisten erstmals angebliche Beweise präsentiert, wonach »höchste Stellen« in Teheran Mörsergranaten, Kanisterbomben und Panzerfäuste in großem Umfang ins Nachbarland geliefert haben. Unkritisch berichteten die US-Medien am Montag, mit den gelieferten Waffen seien mindestens 170 Soldaten im Irak getötet und mehr als 620 verletzt worden. Am Dienstag meldete die britische Zeitung The Daily Star unter Berufung auf »Verteidigungskreise«, US-Soldaten hätten bei einer Razzia in Bagdad mehr als hundert österreichische Präzisionsgewehre gefunden, die zuvor nach Teheran geliefert worden waren. Die Waffen mit einer Reichweite von 1500 Metern und einem Stückkostenpreis von 15000 Euro seien Teil einer Lieferung von insgesamt 800 HS.50-Gewehren, die der Hersteller Steyr-M...

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