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03.02.2007 / Ausland / Seite 7

Tödliches Chaos

Somalia: Schwerste Zwischenfälle seit der Besetzung Mogadischus durch äthiopische Truppen. Stabilisierung der Lage weiter nicht in Sicht

Knut Mellenthin
In Mogadischu gab es am Donnerstag die schwersten Zwischenfälle seit der Besetzung der somalischen Hauptstadt durch Truppen des Nachbarlandes Äthiopien. Drei Artilleriegranaten explodierten im Hafen, wo äthiopische Soldaten stationiert sind. Fünf Geschosse trafen ein Flüchtlingslager und töteten vier Menschen; 20 Flüchtlinge wurden verletzt. Die von Äthiopien gestützte somalische »Übergangsregierung« macht die fundamentalistische UIC (Union der Islamischen Gerichte), die Mogadischu bis zum Einmarsch der Äthiopier kontrolliert hatte, für die Zwischenfälle verantwortlich. Augenzeugen berichten jedoch, daß äthiopische Panzer die ersten Granaten, die den Hafen trafen, mit eigenem Feuer erwidert hätten. Möglicherweise trafen sie das Flüchtlingslager.

Ebenfalls am Donnerstag kamen drei Menschen bei einem Kampf zwischen zwei Klans ums Leben. Sie hatten um das Besitzrecht an einem Stück Land gestritten.

Die jüngsten Zwischenfälle ver...



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