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02.02.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bosch stellt Ultimatum

Belegschaft des Autozulieferers soll 40-Stunden-Woche, Lohnkürzungen und Flexibilisierung akzeptieren. Andernfalls drohe Verlagerung nach Tschechien

Daniel Behruzi
Allerorten unterbrechen Belegschaften dieser Tage ihre Arbeit, um gegen die Rente mit 67 zu demonstrieren. So auch beim Autozulieferer Bosch in Stuttgart-Feuerbach. 2500 beteiligten sich hier am Dienstag an einer Kundgebung. Allerdings ging es ihnen dabei nicht nur um die Erhöhung des Renteneintrittsalters. Hauptthema für die rund 12000 Beschäftigten sind die Drohungen des Managements, Teile der Produktion ins tschechische Jihlava zu verlagern. Die Bosch-Spitze hat den Beschäftigtenvertretern ein Ultimatum gestellt: Entweder sie akzeptieren schmerzhafte Einschnitte oder die anstehenden Investitionen werden nicht am Stuttgarter Stammsitz des Traditionsunternehmens getätigt.

Unternehmerforderungen

Am 14. Februar will das Unternehmen einem aktuellen Informationsblatt des Betriebsrats zufolge entscheiden, ob eine weitere Fertigungslinie der Common-Rail-Pumpen CP4, ein Einspritzsystem für PKW- und LKW-Motoren, in Feuerbach errichtet wird oder nicht. 580 Arbeit...

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