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02.02.2007 / Ausland / Seite 6

Der Tortilla-Aufstand

In Mexiko haben Zehntausende gegen die Preiserhöhung von Grundnahrungsmitteln demonstriert. Folgen des neoliberalen Freihandels. Abhängigkeit vom US-Markt

Harald Neuber
Gegen die Preiserhöhung von Grundnahrungsmitteln haben am Mittwoch in mehreren mexikanischen Städten über hunderttausend Menschen demonstriert. Von der Regierung unter Felipe Calderón forderten sie, die Folgen neoliberaler Politik der vergangenen Jahre wieder auszugleichen. Denn für die Teuerung der Lebensmittel machen sie das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) mit den USA und Kanada verantwortlich, dem Mexiko 1994 beitrat.

Seit Dezember ist der Preis für Tortillas – einem Grundnahrungsmittel für acht von zehn mexikanischen Haushalten – schlagartig um 54 Prozent angestiegen. Der gleiche Trend ist längerfristig bei anderen Gütern zu verzeichnen. Nach mexikanischen Presseberichten kostet ein Kilo Zucker im Vergleich zum Vorjahresmonat heute 57 Prozent mehr, für Reis muß ein immer noch 33 Prozent höherer Preis bezahlt werden.

»Wir wollen Tortillas, wir wollen kein Pan«, lautete daher ei...



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