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30.01.2007 / Inland / Seite 5

»Blockaden gegen Kriegstreiber legitim«

Trotz Hausdurchsuchungen im Vorfeld der sogenannten NATO-Sicherheitskonferenz: Der Protest läßt sich nicht verbieten. Ein Gespräch mit Claus Schreer

Claudia Wangerin
Claus Schreer ist Sprecher des Aktionsbündnisses gegen die »NATO-Sicherheitskonferenz«, die am 9./10. Februar in München stattfindet

Sie waren schon an Protestaktionen gegen die sogenannte NATO-Sicherheitskonferenz beteiligt, als sie noch »Wehrkundetagung« hieß. Was hat sich in den letzten Jahren verändert?

Das ist nun die 43. Konferenz dieser Art. Schon in den 80er Jahren gab es Gegenveranstaltungen, allerdings im Saal. Erst ab 1999 gab es kleinere Demonstrationen mit 30 oder 40 Demonstranten – im Jahr 2001 waren wir gut 100. Verändert hat sich das erst 2002, vor allem durch die Mobilisierung gegen den G-8-Gipfel in Genua im Sommer davor. Daran waren viele Münchner beteiligt, und wir waren uns einig, im folgenden Jahr größere Proteste gegen die Konferenz zu organsieren, die wir NATO-Kriegsverbrechertagung nannten.

Und was führte letztlich zum Durchbruch?

Die Massenmobilisierung entwickelte sich aus dem Nachspiel zu Genua. Sämtliche Demonstrationen au...

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