25.01.2007
»Anti-Antifa« mit staatlicher Hilfe?
Dresdens Neonazis nutzen offenbar Informationen der Justiz zur Einschüchterung ihrer Gegner
Von Markus Bernhardt
Wie die antifaschistische Dresdner Gruppe »a.l.i.a.s.« am Dienstag mitteilte, ist Dresdner Antifaschisten kürzlich eine Liste mit Namen, persönlichen Daten und Fotos aus den Beständen der örtlichen neofaschistischen »Anti-Antifa« zugespielt worden. Über 150 Personen, vorwiegend aus Dresden stammende Antifaschisten, Gewerkschafter und Mitglieder linker Parteien, finden sich auf der Liste wieder.Unbekannte hatten die Daten offensichtlich bereits im vergangenen Jahr in...
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