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24.01.2007 / Feuilleton / Seite 12

Aus der Ich-Dekade

Abrechnung mit den 70ern, in denen die Irren mal in sich denken mußten: der Kinofilm »Running With Scissors«

Peer Schmitt
Es geht um die Gespenster der 1970er und beginnt entsprechend mit einem nicht mehr harmlosen Ehekrach (wie in einer noch absurderen Version von Ingmar Bergmans »Szenen einer Ehe«). Annette Bening als schizophrene Möchtegerndichterin und Alec Baldwin als alkoholkranker Musiker gehen sich an die Gurgel. Vorher haben sie noch ein paar nette Sarkasmen ausgetauscht, die sehr lustig sind (man selber ist ja glücklicherweise nicht gemeint).

Das Auffälligste an Ryan Murphys Film »Running With Scissors« ist genau diese verschwimmende Grenze zwischen dem sehr Lustigen und dem wirklich Schmerzhaften in einer Situation. Eine kaum auszumachende Grenze, die verwirrt, besonders wenn man bedenkt, daß es in dem Film um ernsthafte psychische Erkrankungen geht, um nichts anderes als das Aufwachsen unter Irren.

Der Film basiert auf der gleichnamigen Autobiographie des Journalisten Augusten Burroughs, in den USA ein Bestseller, hierzulande unter dem bescheuerten Titel »Kraß« ve...



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