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24.01.2007 / Feuilleton / Seite 13

Besser schaudern

Das diesjährige Bremer Symposium zum Film fahndete nach dem Körper im Kino

Tom Dorow
In der Filmwissenschaft geht es immer somatischer zu. Nach Rick Altmanns Arbeiten über das Kino als Ereignis und Tom Gunnings Buch über frühes Kino als »Kino der Attraktionen« richtet sich der Fokus der Filmwissenschaft seit den 90er Jahren verstärkt auf die Kinowahrnehmung und verabschiedet sich von rein textkritischen Filmbetrachtungen. »Wort und Fleisch – Kino im Spannungsfeld von Text und Körper« lautete das Motto des diesjährigen Bremer Symposiums zum Film, das am Wochenende im Kino 46 und an der Bremer Universität stattfand.

In seinem Vortrag über Takashi Miikes legendären Horrorfilm »Audition« bemerkte der Berliner Filmwissenschaftler Thomas Morsch ein gewachsenes Interesse an »niederen Genres« des Films, die vor allem an den Körper der Zuschauer appellieren: Blockbuster- und Actionfilme, Horrorfilme, Melodramen und Pornos. Dabei gehe es den Filmwissenschaftlern vor allem um »präreflexive Affekte«. Die Reaktion des Fleisches, so Morsch, sei jeder R...

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