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13.01.2007 / Ausland / Seite 7

»Paradies für Verrückte«

Scharfe Kritik an Bushs Irak-Politik bei Anhörungen von Condoleezza Rice und Robert Gates vor Ausschüssen des US-Kongresses

Rainer Rupp
In einer bisher nicht gekannten Schärfe wurden US-Außenministerin Condoleezza Rice und US-Verteidigungsminister Robert Gates am Donnerstag von unterschiedlichen Ausschüssen des US-Kongresses zu Präsident Bushs Eskalation des Irak-Kriegs befragt. Der demokratische Senator Chris Dodd nannte Bushs gesamte Irak-Politik »ein Paradies für Verrückte«, und der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des Senats, Joseph Biden, bezeichnete sie als einen »tragischen Fehler«. Im Streitkräfteausschuß des Repräsentantenhauses verurteilte der demokratische Abgeordnete Neil Abercrombie das Vorhaben des Präsidenten als den »verrücktesten und dümmsten Plan, der mir in meinem ganzen Leben untergekommen ist«. Statt Unterstützung für den von ihr im Senat geforderten »Nationalen Imperativ gegen ein Versagen im Irak« zu bekommen, erntete Rice massives Sperrfeuer, das sie mit Schmollmund, aber ohne die Fassung zu verlieren über sich ergehen ließ. Auch ihre Versuche, mit ihre...

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