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13.01.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gift aus dem Supermarkt

Greenpeace warnt vor belasteten Trauben und Salat. Kinder besonders gefährdet. Anzeige gegen Vorstände der verantwortlichen Handelskonzerne

Klaus Fischer
Die tägliche Nahrungsaufnahme gerät immer mehr zum Hasardspiel: BSE, Gammelfleisch, Antibiotika im Steak. Dazu Chemiecocktails aus Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen, Gelier- und Verdickungsstoffen, die der vermeintlich hochzivilisierte Mitteleuropäer täglich in sich hineinschlingt. Nicht zu vergessen bei dieser Aufzählung die in vielen Lebensmitteln enthaltenen undeklarierten Bestandteile aus genmanipulierten Pflanzen, wie Soja oder Mais. Von radioaktiv belasteten Pilzen oder Mineralwässern ganz zu schweigen. Als Sahnehäubchen gibt’s an den Obst- und Gemüsetheken Pestizide vom Feinsten. Letzteres hat Greenpeace wieder einmal aktuell nachgewiesen, und am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nach Angaben der Umwelt- und Verbraucherschützer seien bei erneuten Untersuchungen extreme Belastungen mit akut giftigen Pestiziden (Pflanzenschutzmitteln) gefunden worden. Diese seien so hoch gewesen, daß für Kinder schon bei einma...

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