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08.01.2007 / Ausland / Seite 8

»In der Hisbollah sind nicht nur schiitische Muslime«

Partei Hassan Nasrallahs gewinnt vor allem durch Wiederaufbauhilfen und soziale Projekte Sympathien im Libanon. Ein Gespräch mit Zeinab Al-Saffar

Irmgard Wurdack
Dr. Zeinab Al-Saffar ist Professorin für Englisch an der Libanesischen Universität in Beirut. Sie arbeitet als Journalistin für das englischsprachige Nachrichtenprogramm des TV-Senders Al-Manar der Hisbollah im Libanon

Ende des Monats soll auf einer Libanon-Konferenz in Paris erneut über internationale Hilfen für den Wiederaufbau des Landes beraten werden. Wie ist die Situation der Ausgebombten?

Ich bin selbst im Süden Beiruts ausgebombt worden. Wenn ich kein Geld von der Hisbollah bekommen hätte, um eine neue Bleibe zu mieten und einzurichten, wäre ich auf der Straße gelandet. Die Regierung hat sich kaum um den Wiederaufbau der zerstörten Häuser der Menschen in Südbeirut und in den Dörfern im Südlibanon gekümmert. Noch immer sind viele der Ausgebombten ohne Dach über dem Kopf, und es wären noch mehr, wenn sich Hisbollah nicht für sie einsetzen würde.

Sie selbst sind Mitglied der Hisbollah. Warum?

Hisbollah ist sowohl eine Widerstandsbewegung, di...

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