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06.01.2007 / Inland / Seite 2

»Wir haben es satt, hingehalten zu werden«

Lotsen bleiben im Tarifkonflikt mit der Deutschen Flugsicherung verhandlungsbereit, wollen nun aber Schritte von der Gegenseite sehen. Ein Gespräch mit Marek Kluzniak

Wera Richter
Marek Kluzniak ist Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF)

Ihre Gewerkschaft hat das Angebot der Deutschen Flugsicherung (DFS) einer dreiprozentigen Lohnerhöhung und einer Einmalzahlung von 1750 Euro abgelehnt. Warum?

Das Angebot ist unter dem Strich unzureichend. Man ist uns in der Frage des Gehalts sicherlich entgegengekommen. Dieser Punkt war aber von Anfang an nicht besonders strittig zwischen uns. Wir haben viel wichtigere Forderungen gestellt, die uns viel mehr am Herzen liegen. Zu denen hat sich die Deutsche Flugsicherung vollkommen unzureichend geäußert.

Es geht unter anderem um die Eingliederung von Zulagen in das Grundgehalt. Warum ist das notwendig?

Im Rahmen der geplanten Privatisierung der Flugsicherung möchte die DFS schon im Vorfeld sicherstellen, daß gerade die Kollegen in dem mittleren Einkommensbereich, also Flugsicherungstechniker, Ingenieure und Flugdatenbearbeiter, zukünftig keine operativen Zulagen mehr bekommen. Diese Zu...

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