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05.01.2007 / Inland / Seite 5

»Verteilungspolitisch und ökonomisch sinnvoll«

Wissenschaftler unterstützen Forderung nach deutlichen Lohnzuwächsen. Auch IG BCE will besseres Ergebnis

Daniel Behruzi
Die öffentliche Debatte über die Forderung kräftiger Lohn­erhöhungen hält an. Nach der IG Metall kündigte auch die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) an, sie wolle ein besseres Resultat als in der vergangenen Tarifrunde einfahren. »Das materielle Ergebnis muß oberhalb des letzten Abschlusses liegen«, erklärte IG-BCE-Chef Hubertus Schmoldt gegenüber der Frankfurter Rundschau vom Donnerstag. Zuletzt hatte die Chemiegewerkschaft, die den Reigen der diesjährigen Tarifverhandlungen bereits im Januar eröffnet, Lohnsteigerungen von 2,7 Prozent sowie Einmalzahlungen von rund 1,2 Prozent durchgesetzt.
Auch Margret Mönig-Raane, stellvertretende Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, betonte, es sei »allerhöchste Zeit, daß die Menschen wieder mehr Anteil am wachsenden Wohlstand bekommen«. Das Argument der »Arbeitgeber«, höhere Gehälter gefährdeten Arbeitsplätze, wies sie im Deutschlandradio Kultur am Donnerstag zurück. Der Chef des U...

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