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05.01.2007 / Feminismus / Seite 15

Demokratie ohne Frauen

Indiens Abgeordnete verweigern faire Beteiligung an Mandaten. Von Premier Singh befürworteter Gesetzentwurf zur Quotierung ignoriert

Hilmar König, Neu-Delhi
Indiens Frauen sehen sich ein weiteres Mal an der Nase herumgeführt. Die letzte Sitzung des Parlaments im alten Jahr endete, ohne daß der Gesetzentwurf zur Reservierung von 33 Prozent der Abgeordnetensitze auch nur auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Dabei hatte die Regierung der Vereinten Progressiven Allianz im November beschlossen, den Entwurf den Volksvertretern zur Debatte und schließlich zur Abstimmung vorzulegen. Premier Manmohan Singh schürte die Erwartungen in einer Rede, in der er auf die positiven Erfahrungen verwies, die mit der Reservierung von 33 Prozent der Sitze für Frauen in den ländlichen Panchayats, den Gemeinderäten, gemacht worden sind. Etwa 50000 Inderinnen würden darin Funktionen ausüben. Diese Zahl läge sogar über der Drittelquote. Dieser Erfolg auf der »Graswurzelebene« solle das Parlament ermutigen, diesem Beispiel zu folgen, sagte der Regierungschef Ende November.
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