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07.12.2006 / Inland / Seite 4

Hoteliers suchen Streit

Unternehmer im hessischen Gastgewerbe wollen Lohnkürzungen bis zu 30 Prozent durchboxen. Gewerkschaft antwortet mit Warnstreik

Hans-Gerd Öfinger
In Hessens Gastgewerbe ist ein für diese Branche beispielloser Tarifkonflikt zwischen dem Hotel- und Gaststättenverband Hessen e.V. und der Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG) entbrannt. Wie der Frankfurter NGG-Geschäftsführer und Verhandlungsführer Peter Artzen am Mittwoch auf jW-Anfrage mitteilte, regt sich bei den Beschäftigten Widerstand gegen das Bestreben der Hoteliers, durch Änderungen beim Manteltarifvertrag das Jahreseinkommen der (ohnehin nicht üppig verdienenden) Angestellten um bis zu 30 Prozent zu senken. Die Verhandlungen über Lohn und Gehalt haben sich seit Wochen festgefressen.

Am Dienstag nachmittag hatten sich über 300 Beschäftigte großer Hotels in Frankfurt und der Landeshauptstadt Wiesbaden einem Warnstreik mit Demonstration durch die Bankenmetropole angeschlossen. Ein Bus brachte rund 50 Berufsschüler aus der Branche, die dem Unterricht fernblieben, zur Demonstration. Auf ihrem Marsch durch die Frankfurter Innenstadt ...

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