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17.11.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Mehr Souveränität

Bolivien: Internationale Energiekonzerne akzeptieren zähneknirschend die neuen Bedingungen für die Ausbeutung der nationalen Öl- und Gasvorkommen

Timo Berger
Die bolivianische Regierung verzeichnet weitere Erfolge auf ihrem Nationalisierungskurs. Anfang der Woche konnte Präsident Evo Morales dem bolivianischen Parlament nach sechsmonatigen Verhandlungen mit ausländischen Energiekonzernen die neuen Förderabkommen zur Abstimmung vorlegen. Kritiker der am 1. Mai beschlossenen Verstaatlichung der Reserven, die diese für undurchführbar hielten, sind damit widerlegt – und lassen sich doch nicht beirren. Der US-Botschafter in Bolivien, Philip Goldberg, sorgt sich nach Angaben bolivianischer Tageszeitungen um die wirtschaftlichen Auswirkungen. »Uns beunruhigt in diesem Zusammenhang am meisten die mögliche Veränderung des Investitionsklimas«, kommentierte Wa­shingtons Vertreter die Neuverhandlungen Mitte der Woche.

Enorme Mehreinnahmen

Aber auch der ehemalige Energieminister Andrés Soliz, der aus Protest gegen die seiner Meinung nach zu zurückhaltende Nationalisierungspolitik zurückgetreten war, gab sich besorgt. Vert...

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