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06.11.2006 / Ausland / Seite 6

Zehntausende für sichere Arbeit in Italien

Demonstration in Rom gegen Beschäftigungsgesetze aus der Zeit Berlusconis. Prodi-Lager gespalten

Andreas Solter
Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstag in Rom für sichere Beschäftigung und gegen eine weitere Deregulierung des Arbeitsmarktes durch die amtierende Regierung unter Romano Prodi protestiert. Die Demonstration richtete sich in erster Linie gegen neoliberale Gesetze, die noch unter dem ehemaligen Präsidenten Silvio Berlusconi eingeführt wurden. Die Mobilisierung offenbarte aber auch Differenzen im linken und linksliberalen Lager Italiens.

Aufgerufen hatte ein Bündnis aus Gewerkschaften, gewerkschaftlichen Basisgruppen, Globalisierungsgegnern, Parteien und Kulturorganisationen. Federführend war jedoch die linke Basisgewerkschaft Cobas. Gemeinsam forderten sie die Abschaffung von mehreren Berlusconi-Gesetzen, die auf eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes die Beschränkung der Einwanderung und Etatkürzungen bei Bildung und Forschung abzielten.

Diese Gesetze aus dem Jahr 2002 waren in Italien als »Biagi-Reformen« bekannt geworden, benannt nach einem rech...



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