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30.10.2006 / Ansichten / Seite 8

»Shell unterdrückt zahlreiche Informationen«

Geplante Gaspipeline an der Nordwestküste Irlands gefährdet Anwohner und Natur. Ein Gespräch mit Bobby Kavanagh

Wolfgang Pomrehn
Bobby Kavanagh lebt mit einigen Dutzend Aktivisten in einem Protestcamp in Irland und reiste kürzlich durch Deutschland, um auf den Umgang des Shell-Konzerns mit Umwelt und Sicherheit der Bewohner irischer Küstendörfer hinzuweisen

In der Grafschaft Mayo an der Nordwestküste Irlands wehren sich die Menschen gegen den Bau einer Gaspipeline und einer Raffinerie durch Shell. Weshalb gibt es soviel Widerstand gegen die Projekte?

Was das Faß zum Überlaufen brachte, war die mangelnde Sicherheit. Die Pipeline, durch die das unbearbeitete Gas von den Plattformen draußen auf See zur Raffinerie an Land gepumpt werden soll, wird sehr nah an den Häusern im Dorf Rossport vorbeiführen. Was die Leute besonders aufgebracht hat, war die Tatsache, daß niemand die Verantwortung übernehmen will. Die Behörden verweisen an Shell und Shell an die Behörden. Dabei soll die Pipeline mit einem Druck von über 400 bar, also etwa dem 400fachen Atmosphärendruck, betrieben werden – und...

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