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30.10.2006 / Ansichten / Seite 8

Verstimmung zwischen USA und Irak

Marionettentheater

Werner Pirker
Der Rückzieher ließ nicht lange auf sich warten. Kaum daß der irakische Ministerpräsident von Washingtons Gnaden, Nuri Al Maliki, kritische Worte über die Politik der Besatzungsmacht geäußert und den Anspruch seiner Regierung bekundet hatte, die Geschicke des Landes lieber früher als später in die eigene Hand nehmen zu wollen, ließ er auch schon mitteilen, daß die amerikanischen Vorgaben für ihn verpflichtend seien. Die politische Bühne in Bagdad bleibt ein Marionettentheater. Über das Ende der Aufführung entscheiden die Strippenzieher, nicht die Marionetten.

Doch für das Happy-End fehlt den Amerikanern der Regieplan. Der Sieg, der laut George W. Bush das übergeordnete Ziel bleiben müsse, rückt in immer weitere Ferne. Auch die verstärkte US-Truppenpräsenz in Bagdad hat die Sicherheitslage nicht verbessert. Die Zahl getöteter Besatzungssoldaten stieg seit...

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