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28.10.2006 / Ausland / Seite 6

Hinterhof ade!

Über die lange Unterdrückung Lateinamerikas durch die USA. Und über Hugo Chávez vor der UNO

Mumia Abu-Jamal
Als sich Präsident Hugo Chávez aus Venezuela vor der UNO in New York vor einigen Wochen kritisch über US-Präsident George W. Bush und seine Regierung äußerte, rasteten einige rechtsgerichtete Radio- und Fernsehsender völlig aus und versuchten, sich gegenseitig mit ihren Hetztiraden gegen den Venezolaner zu übertreffen. Betrachtet man jedoch die Welt aus lateinamerikanischer Perspektive, kann man Präsident Chávez nur zustimmen: Die Norteamericanos haben sich gegenüber ihren südlichen Nachbarn wie Teufel aufgeführt!

Mindestens seit 1823, als US-Präsident James Monroe seine Doktrin verkündete, ist Lateinamerika für die USA nichts anderes gewesen als ihr kolonialer Hinterhof. Die Monroe-Doktrin war vor allem gegen eventuelle Absichten europäischer Länder gerichtet, sich in Lateinamerika zu engagieren. Sie erklärte deshalb jegliche Einmischung in Angelegenheiten von Ländern der amerikanischen Hemisphäre zu einer unmittelbaren Bedrohung der nationalen Sicherheit...

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