16.10.2006 / Inland / Seite 5

Osten ging leer aus

Gewinner sitzen im Süden. Trotz offensichtlichen Gefälles nur wenig Kritik an der Kür der »Eliteuniversitäten«

Ralf Wurzbacher
Manchmal ist selbst Verlierern zum Feiern zumute. Nachdem am späten Freitag nachmittag die Entscheidung in der ersten Antragsrunde um Fördergelder zum »Ausbau universitärer Spitzenforschung« gefallen war, knallten beim Allgemeinen Studierendenausschuß (AStA) der Freien Universität (FU) Berlin die Sektkorken. Man nehme das »Ausscheiden der FU im Rahmen der Exzellenzinitiative mit Freude und Erleichterung zur Kenntnis«, hieß es in einem Pressestatement. Anders als die Humboldt- (HU) und die Technische Universität (TU) Berlin ist die FU beim Wettstreit um den Status einer »Eliteuniversität«, sprich um staatliche Fördermillionen, leer ausgegangen. Aber auch die beiden Hauptstadtkonkurrenten müssen sich nach Bewilligung von jährlich einer Million Euro für sogenannte Graduiertenschulen zur Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern nur mit ein paar Krümeln des großen Kuchens von insgesamt 1,9 Milliarden Euro begnügen, die Bund und Länder für ihr Prestigeprojekt l...

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