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15.09.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Grünes Mäntelchen

Chemiekonzern Bayer schmückt sich mit thailändischer Umweltschützerin vom World Wide Fund For Nature (WWF)

Philipp Mimkes
»Greenwashing« wird die Technik genannt, umweltfreundlicher auszusehen, als man in Wirklichkeit ist. Interessant ist dies vor allem für Konzerne mit großem Sündenregister wie Wal-Mart, Shell oder Union Carbide. Besonders gut in der öffentlichen Wahrnehmung machen sich dabei Kooperationen mit scheinbar unabhängigen Umweltorganisationen.

Richard Edelman, Chef der gleichnamigen PR-Agentur, urteilt denn auch, daß »für Unternehmen, die Probleme haben, der Kontakt zu Nichtregierungsorganisationen eine Schlüsselrolle spielt«. Edelmans Firma mit Sitz in New York fädelt solche Kooperationen ein, er gilt als Experte für das plötzliche Ergrünen von Unternehmen.

Großer PR-Erfolg

Einen schönen PR-Erfolg feiern konnte kürzlich der deutsche Bayer-Konzern, der wegen seines Chemie-, Gentechnik- und Pestizid-Engagements und aktuell als Verursacher illegaler Genreisexporte in die EU weltweit in der Kritik steht. Auf seiner Homepage richtete das Unternehmen einen Bereich für ...

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