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14.09.2006 / Inland / Seite 5

Tiefe Gräben an Kliniken

Zweiter Streiktag an Berliner Charité: Sabotage von Chefärzten bereitet ver.di Probleme. Gewerkschaft kritisiert »Gruppenegoismus«

Daniel Behruzi
Das Tischtuch zwischen nicht-ärztlichem Personal und Medizinern in den Kliniken ist zerschnitten. Und das, so scheint es, gilt nicht nur für die Funktionäre von Marburger Bund und ver.di. Beim Streik der Pfleger und Arbeiter am Berliner Uniklinikum Charité wird deutlich, daß auch auf den Stationen und in den OP-Sälen ein tiefer Riß durch die Belegschaften geht.

»Für mich ist es total enttäuschend, wie die Ärzte sich in diesem Streik verhalten«, sagt Ulrike, OP-Pflegerin an der Charité, die am Mittwoch seit Dienstbeginn um sieben Uhr mit rund 50 ihrer Kolleginnen und Kollegen vor dem Haupteingang des Bettenhauses in Berlin-Mitte steht. »Ich selbst habe beim Ärztestreik die Solidaritätslisten unterschrieben – und jetzt bekommen wir von denen überhaupt keine Unterstützung, ganz im Gegenteil«, kritisiert sie. Tatsächlich bereitet der Gegenwind aus der Ärzteschaft ver.di auch am zweiten Streiktag die größten Probleme. Von den OP-Schwestern und -Pflegern, die zu...

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