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28.08.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Trittbrettfahrer

Fragwürdige Konzepte zur Ersetzung von »Ein-Euro-Jobs« durch reguläre Beschäftigung

Rainer Balcerowiak
Man braucht nicht allzuviel ökonomischen Sachverstand, um zu erkennen, daß die Finanzierung von kommunaler Arbeit im Non-Profit-Sektor nicht nur gesellschaftlich, sondern auch volkswirtschaftlich wesentlich sinnvoller ist als die Alimentierung von Langzeiterwerbslosen und die Finanzierung eines milliardenschweren Repressionsapparates rund um die Verpflichtung zur Annahme von »Ein Euro-Jobs«. Auf dieser Erkenntnis basierende Konzepte werden längst nicht mehr nur in Sozialinitiativen und linken Gruppen diskutiert, sondern auch in Gewerkschaften und Parteien bis hin zur CDU. Selbst von der Bundesagentur für Arbeit wird inzwischen eingeräumt, daß es mit dem jetzigen arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium nicht möglich sein werde, größere Teile der Langzeiterwerbslosen in reguläre Beschäftigung zu vermitteln und daher neue Formen öffentlicher Beschäftigungssektoren entwickelt werden müßten.

»Sozialraumorientierte« Jobs

In Berlin mit seinen über 300000 Beziehe...

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