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28.08.2006 / Inland / Seite 5

Pest statt Cholera

Exkanzler Schröder als Werber für Privatisierung des Bahnkonzerns inklusive Schienennetz

Hans-Gerd Öfinger
Nachdem die Tarifgespräche über eine fortgesetzte Beschäftigungssicherung bei der Deutschen Bahn AG (DB) in der vergangenen Woche gescheitert waren, wird ab dem heutigen Montag Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) als von den Gewerkschaften Transnet und GDBA benannter Schlichter in Aktion treten. Ihm gegenüber sitzt der vom Konzern als Schlichter benannte frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU).

Das Scheitern der aktuellen Verhandlungen zeigt ein Dilemma gewerkschaftlicher Tarifpolitik. Erst vor anderthalb Jahren hatten die Bahngewerkschaften einen Beschäftigungssicherungstarifvertrag (BeSiTV) vorgelegt, der betriebsbedingte Kündigungen bei der DB AG bis Ende 2010 ausschloß. Eisenbahner, deren Arbeitsplatz wegfiel, wurden bisher bundesweit an einen anderen Einsatzort vermittelt oder für neue Aufgaben umgeschult. Schlimmstenfalls landeten sie im DB-Job-Service, der ihnen zwar starke Einkommenskürzungen bescherte, sie allerdings noch vo...

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