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22.08.2006 / Inland / Seite 5

Atomlobby macht mobil

Auch Unionsfraktion drängt auf Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke

Klaus Fischer
Die Atomlobby in Deutschland macht weiterhin mobil. Nach den von CDU bzw. CSU regierten Ländern hat auch die Unionsfraktion im Bundestag Stellung gegen den noch von der Vorgängerregierung aus SPD und Grünen beschlossenen zaghaften Ausstieg aus der hochproblematischen Form der Energiegewinnung bezogen. »Deutschland endet energiepolitisch in einer Sackgasse, wenn Laufzeitverlängerungen für bestehende Kernkraftwerke nicht endlich ernsthaft in Erwägung gezogen werden«, sagte die stellvertretende Fraktionschefin Katherina Reiche am Montag in Berlin. Bereits am Wochenende hatten neun unionsregierte Bundesländer den »Ausstieg aus dem Ausstieg« verlangt.

Angesichts steigender Energiepreise und spürbarer Klimaveränderungen werde die Bundesrepublik auf absehbare Zeit nicht auf die Atomenergie verzichten können, behauptete die aus der brandenburgischen CDU stammende Parlamentarierin. Reiche verteidigte ihre Forderungen sowie ähnliche Äußerungen von Parteikollegen, o...

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