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16.08.2006 / Ausland / Seite 6

Wahlkrimi in Fortsetzungen

Mexiko: Partielle Neuauszählung der Präsidentschaftswahl beendet nicht den Konflikt um den Sieg

Gerold Schmidt/npl
Mit Zusammenstößen zwischen Einheiten der Bundespolizei und Anhängern des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Andrés Manuel López Obrador (AMLO) vor den Toren des mexikanischen Abgeordnetenhauses wurde der Konflikt um den Ausgang der Wahlen vom 2. Juli am Montag erstmals gewaltsam ausgetragen. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke gegen Demonstranten und Abgeordnete ein, um den blockierten Zugang zum Parlament frei zu machen. Mindestens acht Menschen wurden verletzt, darunter Abgeordnete von López Obradors Partei der Demokratischen Revolution (PRD).

Die zu Wochenbeginn abgeschlossene Nachzählung der Stimmen in knapp zehn Prozent der über 130000 Wahllokale im ganzen Land hat nicht dazu beigetragen, die Gemüter zu besänftigen. Offizielle Daten des Bundeswahlgerichts lagen bei Redaktionsschluß noch nicht vor. Während die Regierungspartei PAN die festgestellten Unterschiede zur Erstauszählung herunterspielte, sieht sich die hinter AMLO stehende ...

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