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03.08.2006 / Titel / Seite 1

Flüchtlinge unter Feuer

Rüdiger Göbel
Die in Frankfurt am Main ansässige Hilfsorganisation medico international wirft der israelischen Armee vor, gezielt Flüchtlinge im Libanon zu bombardieren und damit Kriegsverbrechen zu begehen. Fliehende Libanesen aus den Ortschaften Ait Al Scharab und Yarin hätten demnach von gezieltem Beschuß durch israelische Helikopter berichtet. »Die Überlebenden erzählten mir, daß sie fortgesetzt und gezielt beschossen wurden, obwohl sie weiße Fahnen trugen«, berichtete medico-Mitarbeiter Martin Glasenapp, der sich derzeit im südlibanesischen Saida aufhält, am Mittwoch. »Sie wurden von Haus zu Haus auf die offene Straße getrieben. Der Beschuß endete erst, als es ihnen gelang, sich einem von Journalisten begleiteten Flüchtlingskonvoi anzuschließen.« Glasenapp weiter: »Seit Israel die ganze Region südlich des Litani-Flusses zum Operationsgebiet macht und systematisch auch die Straßen und Wege zerstört, wird die Flucht aus dem Kampfgebiet immer schwerer. Die Leute sind...

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